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Titel: Hamburg kaputt |
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Schlagworte: Die hamburgischen Fußballmannschaften Altona
93 und HSV (Hamburger-Sport-Verein), Karl Kaufmann (der Gauleiter Hamburgs),
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| Orte: Hamburg, der Sondeburger Platz (Kaltenkircher Platz, die Schlageterstraße (Stresemannstraße), ..., Meiendorf und die Meiendorfer Schweiz mit der Eisenbahnstrecke Hamburg - Lübeck |
| Namen: Herr Reinhardt (Jürgens Lieblingslehrer), der russische Kriegsgefangene Rodion Bashimiroff mit Kameraden, die Mitschüler Heilhoff, Fingerdo, Bahming und Sterninske und Mitglieder der Oeversseebande wie Abu Meyer, Horst Schönborn und Hans Schwarte, das Ehepaar Franke (bleiben bei Luftangriffen in der Wohnung, weil Herr Franke Jude ist), Apotheker Killewinski, Blockwart Böhme, "Onkel Baldrians" Stimme im Reichssender Hamburg, die Meiendorfer Großeltern, Blockwart Giesing, HJ-Führer Tietjen, Lehrer Naujoks (Mitglied der SA und des Ersatzheeres), |
| Ereignisse: Im Sommer 1980 kam er aus Kalifornien
zurück. Er ging in dem viertel spazieren, in dem sie sich als Jungs rumgetrieben
hatten. Er stiefelte durch die Rainstraße, in der früher ihr Lehrer, der
alte Soldat, gewohnt, und in der sie Fußball gespielt hatten. Die Rainstraße,
stellte er fest, war noch immer mit Teer asphaltiert, wie damals 1943, als
sie viele Menschen während eines nächtlichen Bombenangriffs mit Stangen
aus dem brennenden, phosphorverseuchten Teer gerettet hatten. Das alte Schulgebäude
stand noch immer an der Ecke Rain- und Harkortstraße. Es sah nicht anders
aus als damals. Und doch war es anders, 1943, als er ein 10jähriger Junge
gewesen war und wie alle nur den einen Wunsch hatte: in die Jugendmannschaft
von Altona 93 aufgenommen zu werden. Jürgen Bruhn erzählt die Geschichte
eines gewaltsamen Erwachsenwerdens ganz aus der Perspektive des Jungen:
was in den Nächten des Bombenterrors und der vom Himmel regnenden 'Tannenbäume"
in Hamburg geschah, wie Tod und Zerstörung um sich griffen, aber auch Tapferkeit,
Menschlichkeit und Selbstlosigkeit möglich wurden, wie die Kinder versuchten,
zusammen mit dem 'Alten Soldat', Menschen aus dem glühenden, klebenden Straßenteer
zu retten, wie er selbst den Tod dreier seiner Freunde mit ansehen mußte
und mit der Mutter im großen Strom der Flüchtlinge aus dem tosenden Hamburg
floh. Bei den Großeltern in Meiendorf lernte er russische Kriegsgefangene
kennen, einer von ihnen, Rodion, rettete ihm das Leben und kam dabei selbst
zu Tode. "Es wird erforderlich sein, wenigstens 10.000 Tonnen Bomben abzuwerfen,
um diese Stadt auszulöschen", hatte der Oberbefehlshaber des Britischen
Bomberkommandos, Sir Arthur Harris, in seinem Einsatzbefehl Nr. 173 gesagt...und
so war es gekommen. Dies war das Vorwort zum folgenden Geschehen, das die Kriegsjahre 1943 bis 1945 und das Kriegsende im Großraum Hamburg schildert. |
| Autor/en: Jürgen Bruhn |
| Jahr/Jahre: 1943 - 1945 |
| Verlag: Die Hanse |
| ISBN: 3 - 434 - 52584 - X |
| Seitenzahl: 248 |